unsere Story

​Über uns

​Initiator & Coach

​Rainer Schäfer

​Mit 27 gab ich die sichere Beamtenposition auf und machte mich in einem Strukturvertrieb selbständig. Ich baute die üblichen Mitarbeiter-Strukturen auf und habe 3 Jahre später alles aufgegeben und bin als Angestellter in die Ausschließlichkeit mit festem Versicherungsbestand und sehr gut funktionierenden Innendienstmitarbeitern gewechselt. Ich hatte nun die Sicherheit eines Angestellten, war weisungsgebunden und todunglücklich. Ich baute den Versicherungsbestand dann wieder als Selbständiger Agenturinhaber mit einem Kollegen weiter aus und legte nebenbei noch ein Studium erfolgreich ab.

Durch das Studium bekam ich den Blick über den Tellerrand und entschied mich weg von der Ausschließlichkeit, hin zu einem Mehrfachagenten mit wesentlich mehr Marktchancen als bisher. Dort entschied ich mich für die Laufbahn des Vertriebsaufbaus und baute mehrere Mitarbeiter und Kanzleien auf. Alles lief super und ich fühlte mich endlich angekommen. Auch hier machte ich wahnsinnig viele Erfahrungen und blickte auch hier wieder über den Tellerrand hinaus und merkte: Ja da geht noch mehr und vor allen Dingen so, wie ich es mir vorstellte und nicht wie mir meine Strukturobersten vorgaben. Ich wollte nun endlich „Mein Ding“ machen, meine Erfahrungen, mein Wissen und meine Vision leben.


Mein Burnout:


Nachdem ich in 2010 die Management-Ausbildung durchlaufen hatte, wollte ich natürlich die „PS auch auf die Straße bringen“. Ich eröffnete die 1. Kanzlei, baute die 2. mit auf, führte unzählige Bewerber-Gespräche, hielt Vorträge und wöchentliche Schulungen, durchlief die „train the trainer“-Ausbildung etc. und hatte an sehr vielen Tagen 5 Beratungen plus Meetings für meine Mitarbeiter.

Ich dachte an alles und jeden und wollte jedem gerecht werden. Doch einen vergaß ich dabei völlig...

Ich spürte immer deutlicher innerlich und gesundheitlich, da stimmt was nicht mit mir, aber egal - weiter... auch an den Wochenenden!

Im Ignorieren von Warnzeichen war ich besonders stark. Und so kam der Tag an dem meine Ärztin mir sagte: „Entweder Sie ändern jetzt etwas in ihrem Leben oder ich weise Sie in eine Klinik ein.

NEIN, Klinik auf keinen Fall!

Ich besorgte mir ein mehrteiliges Arbeitsbuch, das ich monatelang durcharbeitete und dabei ging mir nicht nur ein Licht auf... und mir war klar, ich will und muss wieder ein lebenswertes Leben führen und zwar mein eigenes und nicht das, was andere von mir erwarteten.

Also gab ich „schweren Herzens“ meine Kanzleien, alle Mitarbeiter und einen Großteil der aufgebauten Kunden ab – alles, wofür ich mehrere Jahre, im wahrsten Sinn des Wortes alles gegeben hatte. Ich konzentrierte mich auf das, was mir wieder Lebensfreude bescherte. Das war gar nicht so einfach, wie es hier jetzt klingen mag.

Dazu musste ich mir aber erst einmal klar werden wie, wo und mit wem ich zukünftig arbeiten wollte – ein monatelanger Prozess.

Und in dieser Zeit entwickelten sich aus ganz vielen Kollegen, ganz wenige wahre Freunde Das Ergebnis war eindeutig.

Nie wieder abhängig von Unternehmen, Führungskräften, Umsatzvorgaben oder bereitgestellter (Verwaltungs)-Software sein.

Ich baue mir seit 2014 ein Netzwerk mit Menschen auf, die ähnlich denken und ähnliche Wünsche haben und für die Ethik und Moral in der Beratung nicht einfach nur leere Worthülsen sind.

Seit 2015 habe ich meinen Traum realisiert: Mein papierloses Büro und somit bin ich sogar unabhängig von Büroräumen und Standorten geworden.

Dieser Text ist all den Menschen gewidmet, die mich auf diesem Weg der Veränderung unterstützt, beratend zur Seite gestanden und immer an mich geglaubt haben.

​Coach & IT

​Florian Daumann

Den ersten Kontakt mit der Finanzdienstleistung habe ich schon während meiner Abiturszeit gemacht. Ich bin klassisch über eine Zeitungsannonce auf meinen damaligen Strukturvertrtieb aufmerksam geworden. Die ausgeschriebenen Verdienstmöglichkeiten waren irgendwo zwischen den 450 € pro Monat (hatte ich schon) und den „unglaublichen 15.000 € pro Woche (glaubte ich damals nicht). Ich muss sagen, ich hatte sehr viel Glück mit den Menschen, die mich in diese Branche gebracht hatten. Mein Orgaleiter war ein Menschenkenner und Menschenfreund. Äußerst erfolgreich, bester Mann im Vertriebsaufbau und hat bereits unzähligen Menschen geholfen in die Branche zu kommen. Er war es auch, der mir die Ausbildung zum Versicherungskaufmann ermöglicht hat. Daneben gab es meinen Direktionsleiter, mit dem ich eine enge Verbindung aufgebaut habe. Er hat mir alles gezeigt, um beim Kunden eine saubere Arbeit abzuliefern. Er hat mich auch in jeder Situation, ob finanziell oder privat, unterstützt.

Beiden ereilte aber leider viel zu früh der Tod und so bin ich dann in eine Struktur gerutscht, die mir diese Eigenschaften nicht mehr geboten hat. Hier stand sehr der Verkauf von Produkten ausgewählter Gesellschaften im Vordergrund. Hier wurde auch anders miteinander umgegangen. Es war einfach nicht mehr wie früher.

Mein Bestreben dem Kunden die optimale Beratung und Produktauswahl anzubieten wurde zwar nicht direkt unterbunden, aber da gesamte Umfeld machte es sehr schwer für mich. Ich war schon immer ein Technikfreak und konnte es einfach nicht verstehen, wie die bereits vorhandenen Technologien, wie Vergleichsrechner, CRMs, Online-Marketing, Terminkalender, mobiles Arbeiten und vieles mehr, nicht in die Struktur eingebunden wurde. Somit musste ich mir alles selber erarbeiten, zusammenbauen, einrichten und optimieren.

Glücklicherweise habe ich dann einen Ruf aus Frankfurt bekommen und bin diesem dann gefolgt. In den kommenden sieben Jahren war ich Vertriebsleiter eines Vermögensverwalters bis wieder eine menschliche Situation auftauchte, bei der ein weiteres Zusammenarbeiten nicht mehr möglich war. Nun stand der Entschluss fest, wieder in die Kundenberatung zu gehen.

Schnell fand ich auch wieder kompetente Maklerfirmen, der mich aufgenommen haben. Ich wollten mit der Pool-Software (CRM) die Beratung auf digitale Beine stellen. Werkzeug und Mittel gab es genug, aber der Mensch muss auch den Schritt machen und nicht nur proklamieren. Nach diversen Coachings und Webinaren sahen die Schreibtische der Mitarbeiter und Chefs immer noch aus wie vorher. Mehr Papier als Umsatz und keine Struktur (außer in den Köpfen). Und so habe ich meine eigene Beratungsprozesse aufgebaut und die digitale Beratungsstrecke verfeinert. Leider kam es wie es kommen musste: nicht die Beratung, sondern der Verkauf stand wieder einmal im Vordergrund.


Ich bin einfach kein Sprinter aber ein Marathonläufer.


Das war für mich das Steinchen, dass den ganzen Berg ins Rollen gebracht hat. Ich bin raus aus den Strukturen und habe beschlossen, mich selbstständig zu machen. Ganz schön gewagt, mit einem dreijährigen Kind und einem Neugeborenen. Die finanzielle Last lag auf meinen Schultern, da die Frau ab sofort das „ach so üppig ausfallende“ Elterngeld bekommt. Aber es passierte etwas Wunderbares. Der Erfolg meiner Art der Beratung stellte sich sofort ein und ich konnte die ersten 12 Monate meine Familie sehr gut ernähren. Ich fühlte mich frei in meiner Arbeit und frei in meinen Entscheidungen. Und ich konnte endlich wieder so arbeiten, wie ich wollte.

Und dann kam der 3. Mai 11 Uhr in Bad Salzschlirf. An diesem Tag lernte ich Rainer kennen und uns war schon nach wenigen Minuten klar: wir haben etwas gemeinsam. Wir wollen anders sein als die anderen. Wir wollen effektiv - produktiv- und profitabel arbeiten. Ich kann mich noch sehr gut an den Satz erinnern, den Rainer mir sagte, als ich im erklärte, wie ich arbeite: „So wie du aufgestellt bist, sind gerade mal 4 % der Finanzdienstleister aufgestellt“. Ich habe ihm das nicht geglaubt. Ich dachte immer, jeder Berater muss ein Quäntchen Digitalisierung in seinem Arbeitstag haben, doch die Schauermärchen, die er mir dann erzählte, lehrten mich eines Besseren.

Konzeptlosigkeit und dann noch ohne digitale Helfer. So waren und sind unsere Kollegen noch unterwegs.

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